TTV-Erste grüßt von Landesliga-Platz 2

Tischtennis – Landesliga:  Hinrundenresümee TTV 1990 Wurzen I

Nach der dramatischen verletzungsgeplagten Vorsaison mit dem Erreichen des Klassenerhaltes quasi auf der Zielgeraden wollten die Muldenstädter – die mit Marvin Jelinek einen Abgang aus dem Septett zu verzeichnen hatten – eine ruhigere Spielzeit erleben und frühzeitig in sicherem Fahrwasser schippern.

Im Auftaktmatch gelang den 1990ern ein wichtiger 9:6-Heimerfolg gegen die zweite Vertretung der Leutzscher Füchse, bevor bei der Auswärtspremiere bei Aufsteiger Oschatz ein umkämpfter 9:7-Erfolg erspielt werden konnte. In Lengenfeld glückte ein 10:5-Pflichtsieg und auf dem „Rückweg) konnte Sachsenligaabsteiger Zwickau etwas überraschend 9:6 bezwungen werden. Mit viel Selbstvertrauen wurde anschließend Aufsteiger Lugau II mit einer 11:4-Packung heimgeschickt und auch der ersatzgeschwächte Kontrahent von Rotation Süd Leipzig II bekam beim klaren 12:3 den TTV-Lauf zu spüren. Dann stand das Spitzenduell der beiden verlustpunktfreien Ligamannschaften an. Während man das von Holzhausen III erwarten konnte, war Wurzens starker Start überraschend. Bereits zwei hauchdünn verlorene Eröffnungsdoppel waren richtungsweisend für die ärgerliche 5:10-Schlappe, bei der nur zwei Akteuren Einzelsiege gelangen. Mit einem souveränen 12:3-Triumph gegen Gornsdorf II war man jedoch gleich wieder in der Erfolgsspur und konnte abschließend bei einem Spiel ohne Wert bei Aufbau Chemnitz (ohne Nr. 1-4) mit einem 15:0-Kantersieg nachwaschen.

Mit acht Siegen und nur einer Niederlage belegt der TTV nach Hinrundenabschluss mit starken 16:2 Punkten und 92:44 Spielen den nicht zu erwartenden 2.Rang und hat sich frühzeitig jeglicher anfänglicher latenter Klassenerhaltssorgen entledigt. Im Gegenteil – mit nur einem Zähler Rückstand auf Vorjahressieger und Titelaspirant Holzhausen III befinden sich die Keksstädter sogar in direkter „Aufstiegsgefahr“; auf die beiden Verfolger Gornsdorf II und Leutzsch II haben die 1990er bereits vier Punkte Puffer erspielt. Grundlage für die völlig abweichende Situation zur Vorsaison ist zum einen das etwas gesunkene Konkurrenzniveau sowie insbesondere das Agieren mit Stammbesetzung (beim Gegner hingegen oft nicht der Fall). Ob den Wurzenern noch mal solch eine stabile Serie gelingt, sei dahingestellt – jedoch können Sie anders als in der Vorsaison druckfrei aufspielen.

In den Einzelpartien gelang den Keksstädtern eine Gesamtbilanz von 71:37 Siegen, wobei die Einzelakteure – nach Aufstellung sortiert – folgende Ergebnisse errangen: André Spalteholz 16:2, Daniel Berger 11:7, David Wittmer 16:2, Teamkapitän Marco Schräpler 11:7, Jörg Kabus 10:8 und Michael Seichter 7:11; und kamen dabei ohne Ersatzspieler aus. Die eingespielten Doppel hingegen kamen auf eine sehenswerte Gesamtbilanz von 21:7, wobei die Paarungen folgende Resultate erzielten: als Einserdoppel D.Berger/D.Wittmer makellose 10:0, A.Spalteholz/J.Kabus respektable 6:3 als „Opferduo“ sowie M.Schräpler/M.Seichter als Dreierpaarung 5:4.

PlatzMannschaftSTSpielePunkte
1TTC Holzhausen 39 93:43 17:1
TTV 1990 Wurzen9 92:44 16:2
3TSV Elekt. Gornsdorf 29 81:56 12:6
4Leutzscher Füchse 29 77:60 12:6
5ESV Lok Zwickau9 79:58 9:9
6SG Aufbau Chemnitz9 75:62 9:9
7TTC Lugau 29 58:80 6:12
8Post Telekom Oschatz9 59:81 6:12
9SV Rot. Süd Leipzig9 37:98 2:16
10VfB Lengenfeld 19089 34:103 1:17

 

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